von deëll am Samstag, Januar 2nd, 2010
Keine Sorge, wenn ihr alle schön lieb seid, dann artet das hier nicht zu einem Blog über pupsende Babys aus. Ich hab einfach den Quotenbeitrag an den Anfang des Jahres gesetzt und mir für heute stattdessen auf zwei Listen veranschaulicht, was dieses Jahr alles anstehen könnte:
• ein gesellschaftspolitisches Sachbuch schreiben
• mir zu meinem Geburtstag selbst den größten Hamburger schenken, den ich jemals gegessen habe
• eine Revolution vereiteln
• meinen Werkzeugkasten aufräumen
• ein komplettes Album Unterhaltungsmusik produzieren
• selber Käse herstellen
• selber Steckdosen und die dazugehörigen Leitungen verlegen
• eine Kommune aufbauen
• endlich mal den Kartoffelturm ausprobieren
• ein Studium abbrechen
• die Gravitationstheorie widerlegen
• ein Drehbuch schreiben
• nach Jerusalem wandern
• einmal die Haare kämmen
• im August Stollen backen
• in einer Podiumsdiskussion eine Wortmeldung abgeben
• einen Verlag gründen
• mir einen T-Shirt-Drucker zulegen
• schon zur Pfifferlingszeit ans Pilzesammeln denken
• Lobbyist werden
• eine Orangenplantage in Portugal kaufen (und schon mal für später den Verhau für die Ziegen bauen)
• eine wissenschaftliche Abhandlung über Nährstoffkreisläufe anfertigen
• den Traumzauberbaum als Comic malen
• Saxophon spielen lernen
• mich offiziell irgendwo an- oder abmelden
oder
• mehr kiffen
• länger schlafen
Das sind jetzt auch weniger die guten Vorsätze, sondern eher Anhaltspunkte, aufgeteilt in zwei Kathegorien, um den Überblick nicht zu verlieren. Manche Entscheidungen sollte man sich nämlich wirklich nicht all zu einfach machen.
Tags: fast alle Kathegorien, große Pläne, Liste, Neujahr, nichts, und alles
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von deëll am Dienstag, November 17th, 2009
- eine deutsche Geschichte
Gerade eben bin ich auf etwas gestoßen, was in mir sofort Interesse geweckt hat. Am Donnerstag startet in einigen Kinos der Film “Die Anwälte – eine deutsche Geschichte” Wer sich von dem Trailer (und/ oder von den anderen Infos auf der Homepage) angesprochen fühlt, dem empfehle ich, sich den Artikel dazu auf telepolis auch durchzulesen. Obwohl ich kein großer Freund von Kritiken im Vorfeld bin – Stichwort: Unvoreingenommenheit – halte ich diese für einen Zugewinn.
Vor dem Hintergrund, dass ich den Posten im parlamentarischen Kontrollausschuss für das Zuckerbrot halte, mit welchem der aufmüpfige Hans in seinem Tatendrang befriedet werden sollte und die SPD bisweilen plakativ als False-Flag-Operation der CDU bezeichne, erhoffe ich mir von dem Streifen einige Aspekte zur differenzierten Bewertung von Entwicklungen in Deutschland. Die Kinokarte werde ich hoffentlich im Ordner “sinnvolle Investitionen” ablegen können.
Kinostart: 19. November 2009
Aufführung in DD: kid – Kino im Dach
Und da ich zur deutschen Einheit noch nix gebracht habe (gut Ding will Weile haben) hier noch ein unkommentiertes Zitat aus der Zeittafel zum Film:
1989: Hans-Christian Ströbele bezeichnet den Staatsvertrag zur Deutschen Einheit als „größte Landnahme der deutschen Industrie seit den Kolonialkriegen“
Tags: Mahler, Schily, Schland, Ströbele, Tipp
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