Archive for the ‘i like’ Category

Aufgeschnappt

von deëll am Donnerstag, Januar 28th, 2010

Ossi durch Geburt – Sachse durch die Gnade Gottes

Das is ja mal ne Ansage. Oder aber um ein anderes Vokabular zu bemühen: ein Bekenntnis. G’fällt mir.

Feels like Home

von deëll am Montag, Januar 18th, 2010

Kennt ihr das auch? Ihr hört ein Lied, und obwohl fast noch nicht gehört kennt man es doch. Oder das Lied kennt einen. Es fühlt sich so vertraut an, fast wie zu Hause.  So ging es mir jedenfalls die Tage.

Heute war es Anajo – Ich hol Dich hier raus.  Das ist so eine Art Berliner Schrummel-Pop. (nee, doch nicht Berlin. Würde aber hinpassen, find ich) Aber recht angenehm. Das Bekannteste von denen dürfte das Lied Honigmelone sein. Wahrscheinlich infiltriert vom Deutschrocksound der Neuzeit a la “Wir sind Helden” kommt mir das wie schon ewig bekannt vor. Abgesehen davon haben es mir die Synthieline und Harmoniespielereien voll angetan.

Gestern bin ich in Margo – Regrets versunken. Kann auch damit zusammenhängen, dass ich die letzten 3 Monate Konrad Küchenmeister hoch und runter gehört habe. Und “Moonlight”, welches auch so ein Seelenschmeichler ist,  schlägt  da schmiegt sich in die gleiche Kerbe.

Aber erstaunt war ich bei dem Album The Billi-Jane Tracks von Georg Neufeld. Ich hab mir das vor nem Vierteljahr zweimal angehört und kürzlich wieder. Einfach unglaublich. Wie schon immer gekannt. Ist vom Stil her lecker Lounge House mit einer kleinen Prise Ambient.
Das darf sogar runtergeladen werden. Stadtgrün ist ein Label, das unter der Creative Commons (CC) – Lizenz veröffentlicht. Die komprimierten Bedingungen sind: den Urheber (+Herkunfts-URL) anzugeben, keine Kasse damit zu machen und nach Weiterverarbeitung die gleiche Lizenz für den Vertrieb zu nutzen. Aber Urheberrechtsaktivismus ist ein eigenes Thema, welches ich demnächst auch mal anschneiden werde.

Erm, und die Überschrift hab ich von Basement Jaxx geklaut. Besagtes Gefühl hat sich da eher nicht eingestellt.

Kleinigkeiten

von deëll am Montag, Januar 4th, 2010

Einfach mal frei Schnauze übersetzen:

[Gespräch über "The Hobbit"]
<Lehrer> Did you get it roughly?
<Schüler 1> Was?
<Schüler 2> Ob wir alles gerafft haben.

(gefunden auf Totalbash)

Und nicht vergessen: Nur wer den Arsch offen hat, dem kann auch die Sonne raus scheinen.

neues Jahr – neues Glück

von deëll am Samstag, Januar 2nd, 2010

Keine Sorge, wenn ihr alle schön lieb seid, dann artet das hier nicht zu einem Blog über pupsende Babys aus. Ich hab einfach den Quotenbeitrag an den Anfang des Jahres gesetzt und mir für heute stattdessen auf zwei Listen veranschaulicht, was dieses Jahr alles anstehen könnte:

• ein gesellschaftspolitisches Sachbuch schreiben
• mir zu meinem Geburtstag selbst den größten Hamburger schenken, den ich jemals gegessen habe
• eine Revolution vereiteln
• meinen Werkzeugkasten aufräumen
• ein komplettes Album Unterhaltungsmusik produzieren
• selber Käse herstellen
• selber Steckdosen und die dazugehörigen Leitungen verlegen
• eine Kommune aufbauen
• endlich mal den Kartoffelturm ausprobieren
• ein Studium abbrechen
• die Gravitationstheorie widerlegen
• ein Drehbuch schreiben
• nach Jerusalem wandern
• einmal die Haare kämmen
• im August Stollen backen
• in einer Podiumsdiskussion eine Wortmeldung abgeben
• einen Verlag gründen
• mir einen T-Shirt-Drucker zulegen
• schon zur Pfifferlingszeit ans Pilzesammeln denken
• Lobbyist werden
• eine Orangenplantage in Portugal kaufen (und schon mal für später den Verhau für die Ziegen bauen)
• eine wissenschaftliche Abhandlung über Nährstoffkreisläufe anfertigen
• den Traumzauberbaum als Comic malen
• Saxophon spielen lernen
• mich offiziell irgendwo an- oder abmelden

oder

• mehr kiffen
• länger schlafen

Das sind jetzt auch weniger die guten Vorsätze, sondern eher Anhaltspunkte, aufgeteilt in zwei Kathegorien, um den Überblick nicht zu verlieren. Manche Entscheidungen sollte man sich nämlich wirklich nicht all zu einfach machen.

- ohne Titel -

von deëll am Samstag, Januar 2nd, 2010

Hach, irgendwie finde ich grad wieder mal niedlich ganz toll. Und wie so oft ist nom nom nom ein dankbarer Lieferant. Aber ich will mich mal lieber an die Faustregel “weniger Worte = mehr Wirkung” halten. Bitteschön:

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Die allererste Urfassung

von deëll am Donnerstag, Dezember 17th, 2009

Manchmal läufts echt dumm. Man hat so eine richtig gute Idee, aber diverse am Produktionsprozess Beteiligte vereiteln die am meisten erfolgsversprechenden Geistesblitze. Wie ich nun gerne an folgenden zwei Beispielen verdeutlichen möchte:

1. Wham – Last Christmas

Eigentlich wollten die Jungs nur eins: Ein Musikvideo, welches mit den Lyrics Hand in Hand geht, verschmilzt, ein Symbiont wird. Nur mit dem nihilistischen Produzenten hatten sie nicht gerechnet. Unveröffentlichten Protokollen zufolge soll sich dieser in Tiraden ergangen haben, welche mit den Fragmenten “das ganze Geld versoffen”, “eine Frechheit”, “was habt ihr eigentlich die ganze Zeit getrieben”, “und ich bezahle auch noch die Schneehütte”, “da muss was mit Herz her” und “sonst wird das Weihnachtsgeld gestrichen” in aller Kürze treffend skizziert werden können. Na gut. Was dann folgte, können/ müssen wir uns jedes Jahr aufs Neue antun. Zum Glück gibt es bei Burger King diese Jukeboxen nicht mehr, sonst müssten wir das noch viel öfter. Aber es existiert noch ein Videoband der Rohfassung, welche ich auf tmi gefunden habe:

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Zum Glück!

2. Rambo – Das Original

Genauso dramatisch und doch ganz anders im zweiten Fall. Völlig berechtigt gibt es ständig Beanstandungen an deutschen Synchronfassungen im internationalen Film. Aber das hier schlägt dem Faß den Boden aus: original in Deutsch abgedreht und auf Umwegen wieder zurücksynchronisiert. Da passt gar nichts mehr. Ich kann mir das nur am Beispiel eines mittelkomplexen deutschen Satzes erklären, welcher via Googleübersetzungssoftware auf Chinesisch -> Spanisch -> Japanisch -> Englisch und dann wieder auf Deutsch übersetzt wurde. Geht gar nicht anders. Leider ging dabei viel vom Inhalt verloren.  Um Jockey Monika live, original und in Farbe betrachten zu können, bitte direkt auf Youtube gehen. Geht auch nicht anders.

Rezept und die Transkription gibts hier.

Kindermund

von deëll am Mittwoch, November 18th, 2009

…hat Gold im Schlund

Ach, wie schön ist es doch, sich die Welt immer wieder mal so gaaanz ganz einfach erklären zu lassen. Eigentlich muss man dafür gar nicht so viel tun. Nur ein paar Stunden in der Nähe von Kindern verbringen. Und die Ohren offen halten. Hier mal meine Top 3 von heute Nachmittag:

Normalerweise, wenn man sagt, das ist für Ohrenschmerzen, meint man ja eigentlich etwas gegen Ohrenschmerzen.

Junger Mann, ich wünsche Dir viel Durchhaltevermögen im Kampf um/ mit/ gegen die Logeleien der deutschen Sprache. Mögest Du recht erfolgreich sein, Du tapf’rer Recke. Ich habe schon sehr zeitig aufgegeben, aber mein Gegner war ungleich stärker als Deiner. Im zarten Alter von 4 (?) Jahren wollte ich meine Milch mit Kakao aber mit ohne Honig. Ich blieb dabei, obwohl man mir zutrug, dies sei nicht die korrekte Art seinem Verlangen Ausdruck zu verleihen. Die Anderen waren offensichtlich im Unrecht. Natürlich heißt es “mit ohne”. Völlig klar. Doch mein Wille ward gebrochen der Glaube an mein Recht verblich, jedoch in der Blüte meines Lebens wurde ich gewahr, dass es irgendwann mal so einen Engländer gegeben haben muss, der mit einem dem Meinigen verwandten Sprachempfinden auf die Welt kam, und bevor irgendjemand etwas Gegenteiliges behaupten konnte ein “without” in Umlauf brachte. Gesegnet sei der Mann!

wenn man sich nicht ständig um alles selber kümmert … – machens andere für einen.

Dem bleibt nichts hinzuzufügen. So ist es. Und den Liebling des Tages hab ich mir als krönenden Abschluss aufgehoben:

(Zitat vorerst entfernt. In ein paar Jahren eventuell.)

und schon wieder vimeo

von deëll am Freitag, Oktober 30th, 2009

…und ich muss sagen, dass dieses Videoportal in meiner Wahrnehmung bisher – und zwar zu Unrecht – völlig unterrepräsentiert war.

Das folgende Video ist nicht ganz so kontrovers wie das letzte. (auch mal ne nette Umschreibung für ambivalent) Aber dafür irgendwie schön…

Aufmerksam gemacht worden durch nom nom nom.

duelity

von deëll am Mittwoch, Oktober 28th, 2009

da hab ich doch ein großartiges Video gefunden. Ich will gar nicht so viele Worte darum machen, um nix kaputt zu machen. Hier gehts lang: Link (ich hab das leider nicht geschafft, das Video direkt hier zu embedden)

Ich finds fantastisch

Dem weniger multitaskingfähigen Betrachter kann ich nur empfehlen, sich auf duelity die Versionen einzeln anzuschauen. Weitere Werke von Ryan Uhrig finden sich in seinem Vimeoprofil.